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Ruine in Tottleben wird abgerissen

(Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 13.09.18 von Klaus Wuggazer)

Gemeinde Tottleben sucht neue Möglichkeit, das Jugendzimmer unterzubringen und will zunächst Provisorium schaffen

Vollkommen zerstört wurden die Kegelbahn und das Jugendzimmer in Tottleben bei einem Brand am Männertag aus bisher nicht geklärter Ursache. Foto: Klaus Wuggazer
Vollkommen zerstört wurden die Kegelbahn und das Jugendzimmer in Tottleben bei einem Brand am Männertag aus bisher nicht geklärter Ursache. Foto: Klaus Wuggazer

Tottleben. Die abgebrannte Kegelbahn in Tottleben wird wohl nicht wieder aufgebaut. Das Jugendzimmer, das im selben Gebäude war, soll zunächst eine provisorische Unterkunft erhalten. Das Thema beschäftigte am Dienstag den Gemeinderat.

Der vergab in der Sitzung den Auftrag zur Beräumung der Ruine an eine Firma aus Elxleben. Sie hatte das günstigste Angebot gemacht, wird für knapp 20 000 Euro den gesamten Schutt entsorgen und das Gelände am Ende begradigen.

Bis in etwa vier Wochen hoffe man, von der Versicherung zu erfahren, mit wieviel Entschädigung die Gemeinde nach dem Brand rechnen kann, sagte Bürgermeister Steffen Mörstedt (parteilos). Die Ursache des Feuers, das am Himmelfahrtstag einen Großeinsatz der Feuerwehren der Region nötig machte, sei bis heute nicht geklärt.

 

Bei der Suche nach einem Ersatz „sind wir noch in der Findungsphase“, so Mörstedt. Der Wiederaufbau an selber Stelle, auf der Wiesen neben dem Spielplatz sei unwahrscheinlich, weil das Gelände schon zum Außenbereich gehöre. Das habe auch ein Ortstermin mit dem Landratsamt ergeben.

Dort sei aber auch die Idee diskutiert worden, das Jugendzimmer in das Dorfgemeinschaftshaus zu integrieren. Die Sanierung dieses Gebäudes sei ohnehin schon in den Plan für die aktuell laufende Dorferneuerung aufgenommen worden und müsste dann nur entsprechend überarbeitet werden. Auch dafür müsse man am Ende aber wissen, was die Versicherung überweisen werde.

Als Zwischenlösung für die Jugend könne man die ehemalige Gemeindeverwaltung nutzen, die der Stiftung Landleben gehört. Mit wenig Aufwand sollen dort ein Raum im Erdgeschoss abgegrenzt und die Toiletten wieder nutzbar werden – dabei könnten die Jugendlichen selbst mithelfen.

Strom und Wasser seien da, und mit einem Elektro-Heizkörper könne man im Haus gut über den Winter kommen. Das wird jetzt genauer geprüft und eine Vereinbarung mit der Stiftung vorbereitet.

Klaus Wuggazer / 13.09.18