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Jugendwehren mit Feuereifer im Einsatz

(Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 25. Juni 2018 von Daniel Volkmann)

Feuerwehrkinder aus Tottleben, Haussömmern, Kirchheilingen sowie Gastwehren aus Großvargula und Polen erfüllen 24. Zeltlager in Kirchheilingen mit Leben.

Jugendwartin Antje Möhrstedt erklärt Lukas Gißke, Collin Eckardt und Fabio Schneider (von links) den Aufbau eines Feuerwehr-Standrohrs. Foto: Daniel Volkmann

Jugendwartin Antje Möhrstedt erklärt Lukas Gißke, Collin Eckardt und Fabio Schneider (von links) den Aufbau eines Feuerwehr-Standrohrs. Foto: Daniel Volkmann

Kirchheilingen. Die Jugendfeuerwehren der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt veranstalteten am Wochenende ihr 24. Zeltlager. Auf dem Freibadgelände in Kirchheilingen wurden bereits am Freitagnachmittag die Zelte aufgeschlagen.

 

Gemeinsam mit ihren Betreuern reisten 60 Feuerwehrkinder aus Tottleben, Haussömmern, Kirchheilingen und Gastwehren aus Großvargula und aus Polen in den 790-Einwohner-Ort. Einige Übungsläufe wurden absolviert, bevor am Samstag der Bundeswettbewerb der Jugendfeuerwehren ausgetragen werden sollte. Aufgebaut sei der Wettbewerb wie ein richtiger Löscheinsatz. Mit dem Unterschied allerdings, dass kein Wasser durch die Strahlrohre fließe, erklärte die Jugendwartin der Verwaltungsgemeinschaft, Antje Möhrstedt. Knoten und ein Staffellauf müssen ebenfalls von den Jugendlichen absolviert werden.

 Bezahlt wird das Treffen aus den Kassen der Jugendwehren, wobei die Verwaltungsgemeinschaft großzügig unterstützt. „Wir machen das, um die Kameradschaft der Jugendwehren zu pflegen. Wir möchten Anreize für die Kinder schaffen, zu uns zu kommen. Immer nur trainieren und dann wieder nach Hause zu gehen, wird ja auch langweilig für die Kinder“, findet die Jugendwartin und fügt an, dass man sich sehr bemühen müsste, die Kinder in die Jugendfeuerwehr zu holen.

 Ziel sei es, die Jungen und Mädchen zu halten, um die Einsatzabteilungen der freiwilligen Wehren zu erhalten. Eine schwierige Mission. „Wenn wir von fünf Kindern eines bis in die Einsatzabteilung bringen und der- oder diejenige zum Schluss noch im Ort wohnen bleiben, ist das ein riesiger Erfolg“, weiß Jugendwartin Antje Möhrstedt.