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Schnelle Weinlese in Großvargula, ehe sich Obstfliegen gütlich tun

(Bericht der Thüringer Allgemeinen vom 27. September 2017 von Friedemann Mertin)

Ernte-Aufruf der Stiftung Landleben wurde bis Großengottern gehört. Erwartet wird ein guter Jahrgang

Sarah Fleckenstein vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Großengottern war eine der Erntehelferinnen. Viele Zehntklässler packten mit an. Foto: Daniel Volkmann 

Sarah Fleckenstein vom Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium in Großengottern war eine der Erntehelferinnen. Viele Zehntklässler packten mit an. Foto: Daniel Volkmann

Großvargula. Der 2017er Mons Lupi dürfte ein ganz besonderer Jahrgang des Großvargulaer Weins werden. Erstmals wurden die Trauben nicht am Wochenende, sondern an einem Dienstag geerntet. Für den normalen Weingenießer ist das sicher unerheblich, aber echte Sommeliers schmecken diese Abweichung zu früheren Jahrgängen wahrscheinlich heraus.

Zwei Dinge machten die rasche Ernte des trockenen Regenten nötig, wie Christel Duft von der Landfactur Kirchheilingen erklärte. Zum einen habe man auf dem Weinberg westlich von Großvargula diese Saison mit Schädlingen zu kämpfen. Die Kirschessigfliege habe es auf den süßen Saft der Trauben abgesehen. „In den nächsten Tagen soll es sonniges Wetter werden, ideal auch für die Fliegen. Wenn wir nicht aufpassen, ist der Saft ganz schnell Essig“, so Christel Duft.

Zum anderen stehe an diesem Wochenende das Öbsterfest in Kirchheilingen an, das viele Kräfte der Landfactur und der Stiftung Landleben binde. Um nicht weitere zwei Wochen bis zur Ernte ins Land gehen zu lassen, habe man kurzfristig zur Mithilfe aufgerufen.

Trauben werden in Bad Sulza gekeltert

Der Ruf machte die Runde und wurde erhört. Etwa 30 Helfer schnitten am Dienstag die Reben ab und bugsierten die vollen Eimer den matschigen Hang hinunter. Mit von der Partie waren auch Zehntklässler des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums Großengottern. Einige wenige hätten sich für den Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ entschieden, die Mehrheit aber für den Wander- und Arbeitstag in Großvargula. „Ich glaube, das hier ist anstrengender“, keuchten einige Mädchen mehr im Spaß als im Ernst während der Ernte.

Dass der aktuelle Jahrgang von guter Qualität ist, bezweifelt Christel Duft nicht. Zuletzt sei sie jeden zweiten Tag auf den Weinberg gekommen, um die Reben zu kontrollieren. Die Oechsle-Zahl, also der Zuckergehalt, liege zwischen 65 und 90. Auf die Mischung komme es letztlich an. Eine Wagenladung werde zu Traubensaft verarbeitet, der Rest in Bad Sulza gekeltert. 3000 Flaschen Mons Lupi sind es vergangenes Jahr geworden. Sie sollen erneut in der Landfactur Kirchheilingen, aber auch in Fleischerei-Filialen, der Salza-Buchhandlung und im Internet erhältlich sein.

 

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